• CLÈA - Collaborative Literature Éxploration and Annotation (ab 3/2011)
  • Im Projekt CLÈA entwickeln wir eine  webbasierte Arbeitsumgebung, mit der Texte aus dem Google Books Korpus  importiert, annotiert und analysiert werden können. CLÉA ist dabei eine  partielle Weiterentwicklung unserer Desktop-Software CATMA (s.u.),  mit  der semantische Annotationen nach TEI-Standard als non-deterministisches “stand off markup” erstellt werden können. Die Entwicklung des CLÉA  Systems geht einher mit einer Pilotstudie, in der wir ein Google Books  Teilkorpus von etwa 15-20 deutschsprachigen literarischen Texten vor  1900 mit narratologischem MarkUp versehen werden. Dieses im sog. ‘crowd  sourcing’ Modus kollaborativ erstellte Markup soll dann mit Hilfe von  Maschinen-Lern-Algorithmen ausgewertet werden, um so schrittweise zu  neuen automatisierten Annotationsverfahren zu gelangen.

    CLÉA ist eines von insgesamt zwölf  europäischen Projekten, die 2010 einen Google Digital Humanties  Award erhalten haben. Details zum Projekt

     

  • DCI – The Digital Commons Initiative (2010 - 2012)
  • Das DCI Commons Projekt wird im Rahmen des TransCoop-Programms von der Alexander von Humboldt-Stiftung gefördert und in Kooperation mit Prof. Stéfan Sinclair von der McMaster University, Hamilton / Canada bearbeitet. Es verfolgt folgende Zielsetzung (Auszug aus dem Projektantrag):

    • Systematically identify a core set of digital text analysis methods – termed Digital Commons (DC) – that can be shared by linguists and philologists across at least three languages (German, English, French);
    • benchmark the usability and transferability of existing tools and methods against a pre-defined range of prototypical DH use cases and define a preliminary Digital Commons for Textual Analysis (DCTA)-standard;
    • explore the functional principles of an ideal „next generation all purpose“- textual analysis tool that could significantly expand the usability and productivity of existing or projected platforms and collaboratories, such as MONK, TEXTGRID, CEASR etc.;
    • develop a robust prototype of a DCTA-standard compliant text-analytical tool that is embedded into a web platform and evaluate its functionality;
    • document and critically reflect on the entire process outlined under 1-4, with a view to formulating best practice suggestions for future DH development projects, thereby enabling such projects to adopt a more systematic and methodologically aware approach.

 

  • CATMA (2008 - ) - Details zum Projekt
  • Abstract: CATMA (Computer Aided Textual Markup and Analysis) ist eine neue Software für Text-MarkUp und Textanalyse. Im CATMA-Projekt entwickeln wir diese Software als ein Tool für Literaturwissenschaftler, Studierende und andere Textanalyse-Interessierte.

    CATMA wurde mit Anschubmitteln der Universität Hamburg gefördert; aus CATMA ist das Folgeprojekt CLÉA hervorgegangen.

     

  • Story Generator Algorithmen (2004 - 2009) . Details zum Projekt
  • Dieses DFG-Projekt beschäftigte sich mit Möglichkeiten der Integration rechnergestützter Verfahren in die Analyse und Modellierung narrativer Funktionen. Dabei wird die narratologische Relevanz der Theorien, Modelle und Implementierung von Programmen zur Erzeugung von Erzählungen untersucht. Durch eine Abbildung von narratologischen und KI-Herangehensweisen aufeinander können deren jeweilige Stärken und Schwächen entdeckt werden. 

     

  • Das EpiTest-Projekt (ca. 1993-2001) -  Details zum Projekt
  • Abstract: Gegenstand des Projekts war  zunächst die präzisere handlungslogisch-semiotische Bestimmung der Begriffe ‘Ereignis’, ‘Episode’ und ‘Handlung’, die in der Erzählforschung und Narratologie meist recht unscharf gefasst worden sind. Auf dieser Grundlage habe ich dann eine konstruktivistisch-probabilistische Konzeption von erzählter Handlung entwickelt; ‘Handlung’ begreife ich dabei als ein aus ‘Ereignissen’ gebildetes Interpretationskonstrukt. Zur praktischen Anwendung der entwickelten Konzepte dienen die beiden Software-Tools EventMarker und EpiTest. Als Anwendungsbeispiel für Theorie und Software diente  eine Analyse von Goethes Unterhaltungen deutscher Ausgewanderten. - Das EpiTest-Projekt und sein komplexer handlungsphilosophischer wie narratologischer Hintergrund sind Gegenstand meines Buches Computing Action. A Narratological Approach. Translated by Alastair Matthews. With a Foreword by Marie-Laure Ryan, Berlin und New York (de Gruyter) 2003.  - Inhaltsverzeichnis und Einleitung.

     

  • Der Temporalitätseffekt (2001 - 2004) - Details zum Projekt
  • Abstract: Im Rahmen des gemeinsam mit Günter Dammann und Rolf Krause bearbeiteten Forschungsprojekts zum sog. ‘Temporalitätseffekt’ entwickeln wir derzeit einen erzähltheoretischen und zeitphilosophischen Neuansatz zur Frage der zeitlichen Strukturierung von Erzählen und Erzähltem. Dieser Ansatz wird in der Studie Der Temporalitätseffekt (in Vorbereitung) zur Diskussion gestellt werden. In diesem Zusammenhang werden zugleich zwei Softwarekomponenten entwickelt: TempusMarker ist ein MarkUp-Programm, mit dem jene Ausdrücke und Textelemente in erzählenden Texten gekennzeichnet werden, die uns als Leser in die Lage versetzen, die Vorstellung einer zeitlichen Ordnung in einer erzählten Welt zu generieren. Diese Vorstellungen werden mit einem zweiten Programm TempusParser ausgewertet und graphisch mit dem sog. TempusPlotter veranschaulicht.

        

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